Zur pädagogischen Begleitung und unser Wunsch an Sie

 

Da das begleitende Lehr-/Betreuungspersonal aktiv in das Angebot mit einbezogen wird, haben wir folgenden Wunsch an Sie: Insgesamt gilt: die Kinder sollen entdecken, ausprobieren und auf ihre Art mit der Situation umgehen. Es gibt kein Richtig und Falsch, jedes Kind soll auf seine Art diesen Erfahrungsraum nutzen. Lediglich Verhalten, das die Tiere stresst oder die Sicherheit der Kinder gefährdet soll eingeschränkt werden, alles Andere ist im Sinne des Erforschens erwünscht. Kinder, die Angst haben, werden wertgeschätzt in ihrer Emotion (Angst als berechtigte Schutzfunktion) und dürfen sich ohne eindringliches Auffordern „sie sollen sich trauen“ in der sicheren Basis des Betreuenden aufhalten bis sie sich aus eigenem Antrieb hinauswagen und sich in die Exploration begeben. Den Kindern wird von Seiten des Betreuenden die Möglichkeit des Pendelns zwischen sicherndem Rückzug und Exploration ermöglicht. Wird ein Hilfebedarf von Seiten des Pädagogen/ der Pädagoginnen angenommen, so wird das Kind gefragt, ob diese Hilfe erwünscht ist, lehnt das Kind das Angebot ab, wird dies akzeptiert. Der Ablauf und Inhalt wird bei Bedarf individuell an die Interessen der Kinder angepasst und kann daher variieren.